Evangelistisches Konzept der FeG Heidelberg

Die FeG Heidelberg hat ein evangelistisches Konzept für ihre Gemeinde erarbeitet:

„Mir ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben. Darum gehet hin und machet alle Völker zu Jüngern, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und indem ihr sie lehrt, alles zu halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ (Mt.28,18-20)

 

I. Persönliche Evangelisation (Freundschafts-Evangelisation)

 

Alle Gemeindeglieder sind in Bewegung (Geh – Struktur)

  • sendungsbewusst sein, leben und arbeiten
  • Kontakte knüpfen und gezielt weiterführen
  • Freundschaften schließen und pflegen
  • ein persönliches Christuszeugnis geben

 

II. Indirekte Evangelisation (vormissionarische Angebote)

 

Alle Gemeindeaktivitäten haben eine missionarische Dimension

  • der ‚normale’ Sonntagsgottesdienst
  • Familiengottesdienste
  • Feste des Kirchenjahres
  • Hauskreise
  • Gemeindefeste (Freizeiten, Tag der offenen Tür, Feierabende, Grillfeste)
  • ‚Heidelberger Forum’ (für Geschäftsleute)
  • Mutter-Kind-Kreise
  • Öffentlichkeitsarbeit (Gemeindezeitung, Schaukasten)
  • Konzerte
  • ‚Spätlese’ (Seniorenkreis)

 

III. Direkte Evangelisation (bedürfnisorientierte Evangelisation)

 

Eine besucherfreundliche Gemeinde lädt ein (Komm – Struktur)

  • Gästegottesdienste (6x pro Jahr)
  • Grundkurs des Glaubens („Alpha“ – 2x pro Jahr)
  • missionarische Hauskreise
  • Vorträge zu speziellen Themen
  • Heidelberger Forum
  • missionarische Woche (z.B. Pro Christ)
  • Jesus – Film

 

IV. Ermutigung zu einem missionarischen Lebensstil

 

A. Gott hat ein großes Ziel – ich bin dabei! (Auftrag)

 

„Eine größere Berufung für mein Leben kann ich mir nicht vorstellen“

1. Herausforderung: Das Abenteuer des Christseins (berufen-gesandt-befähigt-benötigt)

2. Motiv: Die Beweggründe missionarischen Handelns

3. Antrieb: Gottes leidenschaftliche Menschenliebe – das bewegt mein Herz !

4. Methode: Persönlicher Lebensstil der Leiter(innen) – Predigten – Abendmahl – Gebet

 

B. Vom Glauben reden lernen – das will ich einüben! (Training)

 

„Es macht Freude, den Glauben an Jesus zu bezeugen“

1. Wie kann ich andere Menschen besser verstehen?

2. Wie komme ich mit anderen Menschen ins Gespräch?

3. Wie kann ich meinen Glauben verständlich machen?

4. Mein persönliches Zeugnis – wie kann ich es gewinnbringend einsetzten?

5. Wie führe ich ein Glaubensgespräch ohne intolerant zu sein?

6. Meine praktische Mitarbeit am Missionsauftrag

7. Wie kann ich missionarischen Einfluss auf Verwandte, Freunde, Nachbarn nehmen?

 

C. Mit Liebe und Sachverstand argumentieren – ich informiere mich! (Apologetik)

 

„Ich weiß, warum und wem ich glaube – mutiges Selbstbewusstsein durch Logik des Glaubens“

1. Was ist Religion – wie lebe und rede ich mit ihren Anhängern?

1.1. Judentum – Islam

1.2. Buddhismus – Hinduismus

2. Was ist eine Sekte – wie begegne ich Sektierern?

2.1. Zeugen Jehovas

2.2. Neuapostolische Kirche – Mormonen

2.3. New Age – Scientology

3. Literatur/Videos/Kassetten

3.1. Missionarische Literatur auf dem Büchertisch

3.2. Aufbau eines Videoverleihs (Gästegottesdienste)

3.2. Aufbau eines Kassetten-Verleih über Themen wie z.B.

– Fundamente des Christentums

– Einwände gegen den Glauben

– Logik des Glaubens

– Argumente für den Glauben

D. Die Glaubensentscheidung vollziehen – darauf will ich achten! (Seelsorge)

 

1. Die Entscheidung für Christus vorbereiten und vollziehen

2. Seelsorge beim Neuanfang im Glauben

3. Die Begleitung eines jungen Christen (Patenschaften – Newcomer)

4. Die Integration in einen Hauskreis

5. Taufe und Eingliederung in die Gemeinde

6. Teilnahme am Missionsauftrag

Fritz Weidemann, 20.05.2010