Ostergarten


Ostern mit allen Sinnen…

Wie schmeckt Vergebung? Und wie fühlt sich königliche Bedienung an? – Das sind Fragen, auf die die FeG Erlangen den Versuch einer Antwort im „Sinnenpark Ostergarten“ gab. Die Idee und grundlegende Materialien wurden von einer Gemeinde in Linkenheim erarbeitet und in Kooperation mit dem Amt für missionarische Dienste der Evangelischen Kirche in Baden und dem Bibellesebund veröffentlicht.

„Wir nehmen Sie mit auf eine kleine Zeitreise, um dem nachzuspüren, was vor fast 2000 Jahren in Jerusalem geschah und diesem Fest seinen Sinn gibt“, erklärten die Gruppenbegleiter zum Beginn der Führung und öffneten eine Tür, hinter der gemalte Kulissen tatsächlich den Eindruck vermittelten, man befinde sich in einer Jerusalemer Altstadtgasse. Von dort aus erstreckte sich die Ausstellung über insgesamt 7 Stationen, an denen der Leidensweg Jesu Christi durch symbolische Gegenstände, Hörszenen und Bibeltexte eindrücklich geschildert wurde. „Uns geht es um die Einladung, die Ereignisse von Karfreitag und Ostern auf sich wirken zu lassen, so Pastor Michael Schalles. „Darum steht im Mittelpunkt dieses Ostergartens nicht die brutale Gewalt, die Jesus angetan wurde, sondern seine Person“. Und so war die Ausstellung auch für Kinder geeignet, die altersgerecht geführt wurden. Viele Schulen und Kindergärten nutzten das Angebot, um das Thema Ostern aufzuarbeiten. Nachmittags kamen oft Eltern, die von ihren Kindern mitgebracht wurden, um den Ostergarten zu erleben. Daneben meldeten sich viele Gruppen – von Jungschar bis Seniorenkreis – aus benachbarten Kirchen und Gemeinden zu einer der fast 200 Führungen an. Zahlreiche Besucher kamen auch aufgrund der Plakate in der Stadt, Berichten in der lokalen Presse und Hinweisen im Rundfunk in den Ostergarten.